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Roadcats-Unterwegs

1. - 2. Juli
Weiter ging es in die legendäre Stadt Pamplona. Legendär deshalb, weil die weltbekannte jährliche Stierhatz dort stattfindet. Meines Erachtens eine absolute Sauerei die schon längst verboten werden sollte. Eine ganze Woche werden dort Stiere durch die Stadt gehetzt und anschliessend in der Stierkampfarena zu Tode gequält. Und dieses Spektakel zieht zehntausende von Touristen an. Bräuchte es gar nicht, denn Pamplona ist eine sehr schöne Stadt, die durch die vielen wunderschönen Parkanlagen und historischen Bauten noch an Attraktivität gewinnt. Den Pilgern dürfte die Stadt auch bekannt sein, denn der Jakobsweg führt mitten durch die Stadt. Übernachtungsplatz wenige Minuten von der City entfernt, die man sehr gut zu Fuss erreichen kann. Koordinaten: 42.821548, -1.659717
3. - 4. Juli

Nun hatten wir aber genug von Städten und wollten uns in die Pampa verziehen. Geplant, getan fuhren wir an den idyllischen Stausee "Embalsa de la Sotonera" in der Province Huesca. Relativ schnell wurde uns klar, dass man ohne Allrad nicht in diese Pampa fahren konnte. Wenn doch, konnte man nur hoffen, dass kein Regen kommt, denn dann hat man auf der ganzen Strecke verloren. Bereits vorhandene, sehr tiefe Reifenspuren haben uns dies bestätigt. In der Pampa angekommen, machten wir uns breit und genossen die Einsamkeit mit Vogelgezwitscher und Grillen gezirpe. Koordinaten 42.821548, -1.659717. Genussvoll verfolgten wir den Sonnenuntergang, wären da nicht die kleinen fiesen Dinger Namens Moskito gewesen. Die waren er absolute Fluch. Der Sonnenaufgang war dafür Moskitofrei und es hat sich gelohnt dafür das Bett zu verlassen. Schweren Herzens packten wir nach 2 Tagen unsere Habseligkeiten zusammen und fuhren unserem nächsten Ziel entgegen "Saragossa".
5. Juli

Die stetigen Streckenbegleiter waren die Pilger auf dem Jakobsweg. Der Camino scheint wirklich überall durchzuführen. In Saragossa angekommen, fuhren wir direkt unseren Übernachtungsplatz auf einer Anhöhe im "Parque Atracciones" an. Ein sehr grosszügiger Parkplatz am Waldrand gelegen und in der Nacht sehr ruhig.
Koordinaten 42.1333336, -0.704702. Wir waren froh, dass vom Parkplatz aus ein direkter Bus in die Innenstadt fuhr. Der Fussweg wäre doch etwas sehr weit gewesen.
Eine Gluthitze von 37° empfing uns im Herzstück von Saragossa, sowie die wunderschönen Basilica de Nuestra senora del Pilar mit der direkt an die Basilica angeschlossenen Kathedrale La Seo del Salvador. Trotz meiner Höhenangst liessen wir uns in der Basilika mit dem Lift, in einem der Türme zum Aussichtspunkt hochfahren. Nein, wir waren nicht zu faul zum Laufen, zu Fuss war es verboten in den Turm zu steigen. Das ganze Panorama der Stadt lag vor uns. Die Backofenhitze ignorierend, wanderten wir über die sehenswerte Brücke Puente de Piedra, die beidseitig durch Steinlöwen bewacht wurden, zum nächsten Höhepunkt, dem Stadtpalast Aljyferia der seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört wird. Wie so oft im Leben, fehlte uns die Zeit, um die vielen anderen Sehenswürdigkeiten ansehen zu können. Schade, denn die Stadt Saragossa ist wunderschön.
6. Juli
Langsam begaben wir uns auf die Rückreise in die Schweiz. Da wir uns nicht sicher waren, ob wir den Weg über Andorra oder Aussenherum wählen sollten, fuhren wir Richtung La Seu d'Urgell eines der Olympia Städtchen der Sommerspiele 1992 in den Pyrenäen. Für den Kanuslalom wurden wunderbare Wildwasserkanäle gebaut, die auch heute noch in einem ausgezeichneten Zustand befinden und für den Kanuten Nachwuchs in Betrieb gehalten werden. Auch Touristen, können sich im Wildwasserrafting üben. 
Auf unserem Spaziergang in die Innenstadt kamen wir an der Kathedrale Santa Maria vorbei, deren Bauarbeiten sich fast über das gesamte 12. Jahrhundert Erstreckte. Überrascht hat uns das wirklich hübsche Innenstädtchen. Nachdem wir, ein Glace genossen haben, begaben wir uns zu unserem Strolch zurück. Der Stellplatz befand sich am Stadteingang. Koordinaten Stellplatz: 42.358789, 1.465373
7. Juli
Gut ausgeschlafen fuhren wir auf Anraten einer Kollegin nicht nach Andorra sondern aussen herum, Richtung Langogne, Frankreich. Der Grund für den Umweg, Warteschlangen durch Andorra! Da wir früh genug nach einem Schlafplatz Ausschau hielten, wurden wir belohnt mit einem Platz am Stausee "Lac de la Thésauque" in Montgeard, Nailloux. Ein wunderschönes Plätzchen sehr ruhig und für Strolch ist der öffentliche Parkplatz sehr grosszügig anzufahren. Direkt am Stausee ist ein grosser Campingplatz mit einem angegliederten Stellplatz für Womos. Den Abend verbrachten wir bei einem guten Bier, im direkt am See gelegenen Campingrestaurant. Leider können wir den Aufenthalt an diesem Stausee nicht verlängern. Koordinaten: 43.357625, 1.645410.
8. Juli
Schweren Herzens, machten wir uns nach diesem Aufenthalt auf direktem Weg nach Hause zu unseren Fellnasen, die wir sehr vermisst haben. Eines steht fest: Die nächste Reisen nur noch mit unseren Fellnasen.