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Roadcats-Unterwegs

 

Die schlimmsten Tage unserer Reise. Uns ist passiert, was der Albtraum von jedem Haustierbesitzer ist.
Mimo ist uns am 9. April weggelaufen.

Ein Hund hat in unser Katzennetz an einem Ecken ein Loch gerissen, was wir einfach nicht gesehen haben. Plötzlich strich Mimo ausserhalb des Netzes herum. Das blanke Entsetzen erfasste uns. Als wir Mimo wieder ins Zelt holen wollten, rannte er angsterfüllt davon. Lang suchten wir, bis wir das Loch im Schatten des Netzes fanden. Von Mimo keine Spur. Wir drehten fast durch, denn Mimo leidet an einem Herzfehler, der im Stress tötlich enden kann. Es folgten fünf Horrortage voller Bangen und Hoffen. Der absolute Höhepunkt zu alle dem war, unser Nachbar hat am Morgen beobachtet wie ein Hund sich an unserem Netz verheddert hat. Er hat es aber nicht für Nötig gehalten, uns darauf aufmerksam zu machen. Nein, sie besassen noch die Frechheit, trotz Verbot des Stellplatz Besitzers,  3 riesige Hunde frei laufen zu lassen, obwohl sie wussten, dass die Katze entlaufen war. Als Mimo trotz Panik den Weg zu unserem Strolch zurückkommen wollte, liefen die Hunde direkt auf Mimo zu und dann war er weg für die nächsten 5 Tage. Eine Entschuldigung von Seiten der Hundebesitzer blieb aus, es kam nur Unverständnis für unsere Panik. Aus unserer Angst heraus, haben wir dann eine Tierkommunikatorin beauftragt, Mimo zu suchen und Kontakt aufzunehmen. Trotz unserer Zweifel und unserem realistischen Denken haben wir es gewagt und nicht bereut. Sie half wirklich Mimo zu finden und zu animieren nach Hause zu kommen. Am 14. April 21.00Uhr sahen wir Mimo 30 m von Strolch entfernt, wie er herumgeirrt ist. Nach einer Geduldsprobe konnte Michel Mimo hochnehmen und zum Strolch zurück bringen. Jetzt schläft er den Schlaf der Gerechten, futtert und trinkt. Wir sind sehr Dankbar und Heilfroh, dass wir ihn wiederhaben.