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Roadcats-Unterwegs

Arcachon, San Sebastian, Pamplona, Sotonera Stausee, Saragossa, La Seu Urgell, Schweiz

Frankreich / Spanien (Städtetour)

26. Juni
Endlich Ferien. Strolch fertig gepackt, den Kühlschank und die Gefriertruhe gefüllt, los gehts. Gut gelaunt nehmen wir unsere Strolchenfahrt Richtung Genf in Angriff. Kurz vor Genf plötzlich eine Warnmeldungen "Kühlwasser zu heiss" Nein! Nicht schon wieder. Unser Bedarf an Fehlermeldungen war wirklich gedeckt. Nach kurzem Telefonat mit der MAN Emmenbrücke wurden wir an die MAN in Satigny verwiesen. Dort fuhren wir dann auch kurz danach ein. Nachdem der Mechaniker die Fehlermeldungen ausgelesen hatte, wurde uns schonungslos mitgeteilt, dass wir in Satigny übernachten müssen, damit unser Strolch anderntags durchgecheckt werden kann. Dank dem APP Park4night haben wir schnell einen schönen Übernachtungsplatz gefunden und uns gemütlich eingerichtet. Koordinaten: 46.2115 / 5.9943
27. Juni
Pünktlich um 8.00 Uhr trafen wir bei MAN ein und harrten brav bis um 12.00 Uhr aus. Ergebnis NICHTS. Rat der MAN: Fahrstil ändern, damit das Kühlwasser nicht mehr überhitzen kann. 80 Km/h und am Berg nicht überfordern, soll heissen, frühzeitig manuell in einen kleineren Gang schalten, damit der Kühlventilator früher anfängt zu kühlen und siehe da, es funktioniert.

Frohen Mutes setzten wir unsere Strolchenfahrt, Richtung Frankreich mit dem Etappenziel Tulle als Übernachtungsplatz fort. Koordinaten: 45.287925, 1.790398. Grosser leerer Parkplatz schön und ruhig gelegen am Waldrand. Nur wurde unsere Nachtruhe von einem vorfahrenden Polizeiauto gestört. Probleme gab es keine, wir haben ja auch keinen Mucks von uns gegeben. Dasselbe am morgen früh. Frei nach dem Polizistenmotto "Gucken und wieder wegfahren".
28. Juni

Gegen Mittag trafen wir nach einer ruhigen Fahrt in Arcachon ein. Ein ruhiges und beschauliches Städtchen. Am Hafen fanden wir einen Parkplatz und setzten zur Erkundungstour durch das Städtchen an. Leider war das Wetter sehr abwechslungsreich. Von Sonne bis Regen und Wind. Um das nagende Hungergefühl los zu werden, begaben wir uns in ein Restaurant am Meer und freuten uns auf ein richtig gutes Fisch-Mittagessen. Schliesslich waren wir ja direkt an der Quelle, am Meer. Leider wurden unsere Erwartungen absolut nicht erfüllt und wir stellten fest, dass unsere Berufsgattung in diesem Restaurant komplett versagt hat. Die in der Speisekarte angepriesene Spezial Fischsuppe sah aus, als hätte der Koch das Morgenessen nicht bei sich behalten können.....weitere Details erübrigen sich. Wir waren froh, keine Nachwehen davongetragen zu haben. Enttäuscht machten wir uns auf den Weg zurück zum Strolch und entschlossen uns die Sanddünen von Arcachon, die als Höchste von Europa gelten anzuschauen. Die Höhe der Dünen beläuft sich auf ca. 110m. Angekommen stapften wir die Dünen hoch und kämpften dabei gegen die Naturgewalt Windböe. Man hätte eine Krake sein müssen, damit alle mitgetragenen Utensilien auf Mann/Frau bleiben. Eine gratis Spa-Behandlung in Form eines Ganzkörper Sandpeelings das es in sich hatte, war im Eintrittspreis inbegriffen. Nach dem Leiden kam die Belohnung mit einer grandiosen Aussicht. Zurück beim Strolch waren wir froh, eine Aussendusche zu haben, um eine gründliche Entsandung vorzunehmen. Der Sand hat sich überall festgesetzt. Sogar die Ohren und Nasenlöcher wurden in Beschlag genommen.
Die Weiterfahrt führte uns vorbei an malerischen Fischerdörfchen bis hin zu unserem Übernachtungsplatz in Le Teich (Arcachon) Koordinaten: 44.64300, -1.019670. Ein wunderschöner Ort, in einer Bucht mit kleinem Hafenbecken. Absolut ruhig und gemütlich. Da wurden wir uns einige, bei diesem Sauwetter nicht in Frankreich zu bleiben, da uns der Wettergott für die Bretagne keine Hoffnungen machte.

29. - 30. Juni
Also reisten wir auf direktem Wege über Biarritz weiter nach San Sebastian, Spanien. Na ja, das Wetter war auch in San Sebastian nicht der Burner. Aber, die Taperien auf jeden Fall. Der Knaller. Das Aushängeschild von San Sebastian. Die Lokale waren in den Strassen aufgereiht wie eine Perlenkette. Eine besser als die andere. Da macht es die Entscheidung, welches Lokal wird besuchen wollten schwer. Gewählt haben wir die einfachste Lösung: Beim einen Lokal raus, beim anderen wieder rein. Mei war das herrlich. Unser Übernachtungsplatz fanden wir in einem Nachbardorf, da es in San Sebastian für Strolch keine Möglichkeit gab ein Plätzchen zu finden. Der Platz war zwar nicht der Kracher, aber nur zum nächtigen reichte es allemal und wir waren direkt an den öffentlichen Verkehrsmitteln die uns in wenigen Minuten direkt in die Innenstadt von San Sebastian chauffierten.
Koordinaten 43.321759, -1.937415. Fazit: Die wunderschöne Bucht von San Sebastian ist immer eine Reise wert, die Taperien sowieso.